Walpurgisnacht

Walpurgisnacht am 30. April 2010 auf dem Burgberg.

Unglaublicherweise hat es dieses Mal nicht geregnet. Bei angenehmen Temperaturen wurde es so eine kleine, fast schon intime Veranstaltung.

Eigentlich schade, dass an diesem lauen  Abend nicht mehr Gäste gekommen sind, aber wer weiß, wie es nächstes Jahr sein wird.


Und worum geht’s eigentlich bei der Walpurgisnacht?

Das Fest ist möglicherweise keltischen Ursprungs (Beltane) und findet traditionell in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai statt.
Zunächst handelte es sich um ein Fruchtbarkeitsritual, aber mit der Christianisierung wurde das Fest dämonisiert und von nun an hieß es, dass in dieser Nacht besonders viele Hexen auf Hügelkuppen fliegen würden, um dort ihre Feste zu feiern. Dass dabei auch der Teufel anwesend sei, kam vor allem ab dem 16. Jahrhundert auf, als die Hexenprozesse immer mehr zunahmen.
In ihrem Bestreben, den Aberglauben auszurotten, setzte die Kirche im Mittelalter den Gedenktag der heiligen Walpurga auf den 1. Mai.
Obwohl die ursprüngliche Bedeutung oft verloren gegangen oder entstellt ist, haben sich verschiedene Bräuche erhalten, die mit dieser Nacht zusammenhängen, wie etwa das aufstellen von Maibäumen oder das Anzünden von Hexenfeuern.